Schlag gegen Zigarettenschmuggel: Zwei Mio. Glimmstängel von Polizei sichergestellt
- Wurden aus Rumänien nach Österreich geschmuggelt
- Bundeskriminalamt: Drei Verdächtige festgenommen
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Für Entzugserscheinungen auf dem Schwarzmarkt dürfte ein Schlag des Bundeskriminalamts sorgen: Zwei Millionen aus Rumänien nach Österreich geschmuggelte Zigaretten sind beschlagnahmt, drei Verdächtige festgenommen worden. Die Glimmstängel wären "auf der Straße" 210.000 Euro wert gewesen.
Ermöglicht wurde der Erfolg durch den guten Kontakt zwischen österreichischen und rumänischen Behörden, die wussten, "dass etwas laufen soll", berichtete am Mittwoch Chefinspektor Gerald Fretska. Entscheidend war zudem, dass dem Trio offensichtlich der Abnehmer abhanden gekommen war. So konnte sich ein verdeckter Ermittler als Interessent präsentieren.
Am 3. März sollte der Deal über die Bühne gehen, die 10.000 Stangen Zigaretten zum Preis von 150.000 Euro übergeben werden. Von einem rumänischen Lkw wurden 14 Paletten mit Keramikkartons umgeladen. Doch nur auf den äußeren befand sich der angegebene Inhalt, in den anderen Kartons waren die geschmuggelten Glimmstängel, die der Wiener Zollfahndung übergeben wurden. Die Zigaretten dürften - so Fretska - aus einem rumänischen Duty Free-Shop stammen.
Alle drei Verdächtigen, sie sind 1965, 1972 und 1980 geboren, weisen in Rumänien einschlägige Vorstrafen auf, sind jedoch in Österreich unbescholten. Das heißt aber nicht, dass sie hier nicht bereits tätig geworden sind, im Gegenteil: Die Polizei vermutet, dass sie Zigaretten im Wert mehrerer Millionen Euro geschmuggelt haben. (apa/red)
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