Freitag, 3. März 2006

Wieder Phishing-Attacke in Österreich: BAWAG P.S.K. diesmal Ziel der Cybergauner

  • Kunden wurden auf eine Fake-Website umgeleitet
  • Empfänger zur Bekanntgabe von PIN aufgefordert

Wieder einmal haben Betrüger versucht, mittels einer Phishing-Attacke Bankkunden ihre Passwörter zu entlocken. Diesmal war die BAWAG P.S.K das Ziel. Freitag früh wurde eine größere Zahl von E-Mails an Kunden, aber auch Nichtkunden verschickt.

Als Absender fungierte "onlinepolice@bawag.com, support@bawag.com und OnlineBanking@bawag.com" mit der Adresse www.bowag.net oder www.bavvag.com, so das Geldinstitut in einer Aussendung. Die Empfänger wurden aufgefordert, sich auf www.bawag.com mit Verfügernummer, PIN und einem TAN anzumelden. Tatsächlich wurden die Kunden jedoch auf die Seite www.bowag.net oder auf die Seite www.bavvag.com geleitet.

Auf die BAWAG-Homepage wurden mittlerweile Warnhinweise samt Sicherheitstipps gestellt. Die BAWAG P.S.K. verlangt von ihren Kunden niemals die Übermittlung persönlicher Daten oder Passwörter (z.B. PIN oder TAN) per E-Mail. Die Seiten "bowag.net" und "bavvag.com" wurden gesperrt. (APA/red)

3.3.2006 12:14