Mittwoch, 1. März 2006

NEWS: Schauspieler Karlheinz Hackl an Volksopern-Direktion interessiert

  • 'Reizvolle Aufgabe, würde mir schon einiges einfallen'

Der Schauspieler und Regisseur Karlheinz Hackl, in informierten Kreisen für die bald vakant werdende Direktion der Wiener Volksoper im Gespräch, wäre an einem solchen Avancement interessiert.

Hackl in einem Interview für die aktuelle NEWS-Ausgabe: "Eine reizvolle Aufgabe, da würde mir schon einiges einfallen. Mit dem Haus ist viel schiefgegangen, seit langer Zeit schon. Das Orchester gehört neu motiviert. Es fehlen die Persönlichkeiten, deretwegen das Publikum ins Theater geht. Und das passiert mit dem einzigen Operettenhaus der Welt! Was die Oper betrifft, so ist es sinnlos, die Staatsoper mit Innovationen überholen zu wollen. Aber es fehlen die Spielopern, Opern in deutscher Sprache, Opern für Kinder. Mit Holender muss man selbstverständlich kooperieren. Eva Petters, die mit 32 Jahren in Pension geschickt wurde, muss wieder tanzen. Als Sofortmaßnahme würde ich begabte Leute aus dem Reinhardt-Seminar und aus der Musikuniversität gemeinsam ausbilden."

Hackl brachte der Volksoper einige markante Erfolge, unter ihnen "Der Mann von La Mancha" und "La Cage aux Folles", eine Rekordproduktion aus dem Jahr 1991, die demnächst wieder aufgenommen wird. Noch in der Ära Rudolf Berger wird er am Haus das Nusical "Guys and Dolls" inszenieren.

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1.3.2006 12:39