Mittwoch, 1. März 2006

'Befreiungsschlag für den ORF': Mahr & Rabl
als Gegenkandidaten zu Monika Lindner?

  • SP-Chef in NEWS: "Befreiungsschlag für Journalisten"
  • "Jeder Kandidat willkommen, der Befreiung umsetzt"

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, dass "der zum VP-Parteifunk verkommene ORF in einer sehr schwierigen Situation" sei: "Weitere fünf Jahre wie die letzten bedeuten den Tod des Unternehmens."

Gusenbauer: "Ich will einen Befreiungsschlag für die ORF-Journalisten. Jeder Kandidat, der für die Befreiung der Journalisten zu haben ist, ist mir willkommen. Und das muss wahrlich kein eingeschriebener Sozialdemokrat sein. In der heutigen Führung sehe ich da niemand."

Finanzchef Alexander Wrabetz sei "der letzte Stabilitätsanker, der das Schlimmste verhindert. Was aber nichts daran ändert, dass ein Kurswechsel nötig ist."

Auf die NEWS-Frage, ob er ebenfalls an die aus SP-Kreisen kolportierten Namen Hans Mahr und Peter Rabl denke, antwortet Gusenbauer: "Sagen wir es so: Ich will keinem der beiden schaden, indem ich etwas bestätige. Genau diesen beiden Kollegen will ich nicht schaden. Ich will nicht die Abwahl einer noch nicht gekürten ORF-Führung ankündigen. Klar ist aber, dass ein neues Gesetz, wie ich es will, mit Leuten, die nicht bereit oder imstande sind, das umzusetzen, nichts nützen würde."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

1.3.2006 12:16