"Rücktritt war nicht meine Idee": Eriksson-Rauswurf durch den englischen Verband?
- "Habe darauf gehört, was man mir nahe gelegt hat"
- Vertrag des Schweden wäre noch bis 2008 gelaufen
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Der englische Teamchef Sven-Göran Eriksson hat mit einem überraschenden Statement aufhorchen lassen. "Der Rücktritt war nicht meine Idee", erklärte der Schwede, der nach der WM in Deutschland abdanken wird, und deutete damit an, vom englischen Verband (FA) zum vorzeitigen Abschied aufgefordert worden zu sein.
Auf die Frage eines Journalisten, ob sich der auf Grund der so genannten "Scheich-Affäre" und vorhergegangener amouröser Fehltritte ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Eriksson vorstellen könnte, seine Entscheidung, nach der WM zurückzutreten, zu überdenken, meinte der 57-Jährige: "Ob ich meine Meinung ändern könnte? Ich habe ja keine Entscheidungen getroffen. Ich habe nur darauf gehört, was man mir nahe gelegt hat. Also hängt es nicht von mir ab."
In der FA-Stellungnahme vom Jänner hieß es: "Die FA und Sven haben es für wichtig befunden, seine Zukunft klar zu stellen." Auch Eriksson selbst gab sich damals zahm: "Ich bin froh, dass wir diese Abmachung getroffen haben und uns nun ganz auf die WM-Vorbereitung konzentrieren können." Der Vertrag des Schweden wäre ursprünglich noch bis 2008 gelaufen.
(apa/red)
