Schumachers Prognose vor WM-Start:
"Renault liegt vorne, Honda knapp dahinter"
- Rekord-Weltmeister will trotzdem achten Titel holen
- Partnerschaft Ferrari-Rossi "sehr unwahrscheinlich"
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Weltmeister hat McLaren nicht auf seiner Rechnung
Eine Woche vor Beginn der neuen Formel 1-Saison schätzte Rekord-Weltmeister Michael Schumacher auch die Konkurrenz ein und sieht Renault in Pole Position. "Renault liegt vorne, Honda knapp dahinter. Und Mercedes sieht auch wieder stärker aus", betonte der Deutsche. Der von Renault-Pilot Fernando Alonso entthronte Champion gab den Titel als Ziel aus. "Wir wollen wieder so schnell wie möglich zurück an die Spitze."
Der 37-Jährige ließ weiterhin offen, ob er den mit Saisonende auslaufenden Vertrag bei Ferrari verlängert: "Mein Anspruch ist es, vorne zu sein und nicht im Mittelfeld rumzugurken." Statt eines möglichen Karriereendes richtete er eine Kampfansage an die jüngere Konkurrenz. "Mir ist immer noch nichts aufgefallen, wo ich sage, he, da bin ich aber schlechter als die Jungen", meinte Schumacher.
Partnerschaft Ferrari-Rossi "sehr unwahrscheinlich"
Eine Ferrari-Partnerschaft mit dem italienischen Motorrad-Superstar Valentino Rossi hält Schumacher zumindest in der Saison 2007 für unwahrscheinlich. "Um wirklich ehrlich zu sein, das ist sehr unwahrscheinlich", sagte der Deutsche der "Bild"-Zeitung (Samstag-Ausgabe).
"Das hat aber absolut nichts mit mir zu tun", meinte Schumacher. Rossi, der die vergangenen fünf WM-Titel in der Königsklasse MotoGP gewonnen hat, hatte zuletzt in Spanien mehrmals einen Formel 1-Boliden getestet und für seine Leistungen von Ferrari großes Lob erhalten.
(apa/red)
