Benni Raich als Favorit im Weltcup-Finish: Pitztaler kann in Asien alles klar machen
- Doppelolympiasieger rund 250 Punkte vor Verfolgern
- 28-Jähriger zeigt sich aber wie gewohnt vorsichtig
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Im südkoreanischen Yongpyong beginnt am Wochenende der Endspurt im alpinen Ski-Weltcup. Benjamin Raich (28) führt die Gesamtwertung bei den Herren acht Rennen vor Schluss relativ klar an. Der Doppelolympiasieger hat also die Chance erstmals die große Kristallkugel zu erobern. Raich liegt rund 250 Punkte vor seinen Verfolgern und hat gute Karten.
Mit zwei Riesentorläufe und zwei Slaloms Stehen in Korea und Japan Bewerbe auf dem Programm, in denen der Tiroler Olympiasieger geworden ist. Zudem verzichtet mit Bode Miller der einzige ausländische Verfolger in den Top-Vier auf die vier Asien-Rennen. Der 245 Punkte vor Michael Walchhofer (fährt keinen Slalom in Japan) führende Raich könnte also schon als Gesamtsieger zum Finale nach Aare (15.-19. März) kommen.
Raich gab sich wie immer zurückhaltend mit überschäumenden Prognosen, auch wenn er in Korea bereits gewonnen hat. "Natürlich ist es ein Vorteil, dass Miller nicht hier ist. Aber Hermann Maier kann hier und in Aare noch 500 Punkte machen, ich darf mir also keinen Fehler erlauben", sagte der Pitztaler. Er wisse nicht einmal, mit wie vielen Punkten Vorsprung er führe, versicherte Raich. "Das ist ja nebensächlich. Wichtig ist, dass ich für mich das Maximum heraushole, dann ergibt sich der Rest von selbst. Wenn ich nicht zu viel nachdenke und einfach fahre, bin ich am besten!" (apa/red)
