Dienstag, 28. Februar 2006

Suspendierung von Londons Bürgermeister aufgehoben: Livingstone darf doch arbeiten

  • Bezeichnete jüdischen Journalisten als KZ-Aufseher

Der Londoner Bürgermeister Ken Livingstone hat sich mit Erfolg gegen eine amtlich verordnete Auszeit von einem Monat zur Wehr gesetzt. Der High Court - das oberste Zivilgericht - hob die Suspendierung, die eigentlich zum 1. März in Kraft getreten wäre, kurzfristig auf.

Damit kann der Labour-Politiker wie gewohnt zur Arbeit erscheinen. Livingstone hatte einen jüdischen Journalisten mit einem KZ-Aufseher verglichen und war deshalb vergangene Woche von einem Ausschuss suspendiert worden. (apa/red)

28.2.2006 15:30