EU-weite Kampagne für Verkehrssicherheit beschlossen: Zahl der Todesopfer soll sinken
- Vorhaben: Bis 2010 "nur" noch 25.000 Verkehrstote
- Plakate sollen vor Alkohol und Übermüdung warnen
·LKW-Verkehr in der EU seit '80 verdoppelt
Schienenverkehr ging in der selben Zeit zurück
Die EU-Verkehrsminister haben bei ihrem informellen Treffen in Bregenz eine europaweite Verkehrssicherheitskampagne beschlossen. Beschäftigen wird sie sich voraussichtlich mit Alkohollenkern oder mit Müdigkeit am Steuer, erklärte Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach nach dem Treffen in einer Pressekonferenz. Bei der Kampagne geht es in erster Linie um Plakate entlang der Autobahnen. Details bis hin zur Finanzierung sollen von einer Expertenkommission in Brüssel ausgearbeitet werden.
Gorbach bekräftigte das Vorhaben der EU, die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen von derzeit rund 40.000 bis 2010 auf 25.000 zu senken. Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, dass die EU ihr Ziel erreichen wird, müsse man zumindest versuchen, möglichst nahe heranzukommen, erklärte Gorbach. EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot erneuerte seine Forderung nach einer jährlichen Überprüfung der Fortschritte.
Zusätzliche gesetzliche Maßnahmen, etwa zur Vermeidung von Übermüdung bei Lkw-Fahrern, schloss Gorbach nicht aus.
(apa/red)
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