Donnerstag, 2. März 2006

Griechische Außenministerin Bakoyannis heute zu Gespräche mit Plassnik in Wien

  • Themen Westbalkan, Zypern-Frage und Kosovo

Die neue griechische Außenministerin Dora Bakoyannis kommt heute zu Arbeitsgesprächen mit der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft nach Wien. Im Zentrum ihrer Unterredungen mit Außenministerin Ursula Plassnik würden die gegenwärtigen Schwerpunkte des EU-Ratsvorsitzes, insbesondere der Westbalkan, stehen. Auch die Zypern-Frage und bilaterale Themen würden angeschnitten werden. In Athen hatte es zuvor geheißen, Bakoyannis werde in Wien auch die Kosovo-Problematik zur Sprache bringen.

Im Februar war die konservative Athener Bürgermeisterin Außenministerin geworden. Ministerpräsident Kostas Karamanlis übertrug der 51-Jährigen das Amt, das damit erstmals von einer Frau bekleidet wird. Bakoyannis, "Nummer Zwei" der konservativen Regierungspartei "Neue Demokratie" (ND), ehemalige Kulturministerin und Tochter des Ex-Ministerpräsidenten Konstantinos Mitsotakis, löste an der Spitze der griechischen Diplomatie Petros Molyviatis ab.

"Mit ihr haben wir eine neue Verbündete, die mit viel Erfahrung und Energie für eine konstruktive europäische Zusammenarbeit eintritt", hatte Plassnik nach der Amtsübernahme von Bakoyannis erklärt.
(apa)

2.3.2006 09:50