Nach Unfall in der Steiermark: 18-Jähriger holt mit gebrochenen Halswirbeln Hilfe
- Präsenzdiener schleppte sich zum nächsten Haus
Mit gebrochener Halswirbelsäule ist es in der Nacht auf Dienstag einem 18-jährige Präsenzdiener gelungen, sich zu einem Wohnhaus zu schleppen, um Hilfe zu holen. Der junge Mann war in der Weststeiermark mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw hatte sich überschlagen und war gegen eine Wegaufschüttung geprallt. Der junge Lenker musste ins LKH Graz geflogen werden.
Der Unfall passierte gegen 23.15 Uhr auf der L617 im Gemeindegebiet von Stainztal (Bezirk Deutschlandsberg). Der 18-Jährige, der sich auf dem Weg in die Kaserne nach Straß befand, geriet in einer leichten Linkskurve auf das Bankett. Er verriss das Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der Pkw schoss über die Böschung und krachte gegen eine Wegaufschüttung.
Trotz der lebensgefährlichen Verletzungen - schwere Kopfverletzungen und eine gebrochene Halswirbelsäule - konnte sich der junge Mann aus dem total beschädigten Fahrzeug befreien und bei einem nahe gelegenen Haus Hilfe holen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Verunglückte ins LKH Graz gebracht, wo er notoperiert wurde.
(apa)
