Knittelfelder Pornoarzt bleibt weiterhin in U-Haft: Dringender Tatverdacht aufrecht
- Soll Minderjährige in seiner Praxis fotografiert haben
- Zahk der möglichen Opfer hat sich auf 25 erhöht
Jener 52 Jahre alte praktische Arzt aus der Obersteiermark, gegen den seit Mitte November des Vorjahres ermittelt wird, weil er angeblich pornografische Fotos von Patientinnen - darunter auch Minderjährige bzw. Unmündige - angefertigt haben soll, bleibt auch weiterhin in Untersuchungshaft. Das ergab die Haftprüfung, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben, Reinhard Kloibhofer mitteilte.
Die Untersuchungsrichterin habe so entschieden, da der dringende Tatverdacht und die Tatbegehungsgefahr weiterhin bestehen bleiben würden. Die Entscheidung sei allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger des Beschuldigten könne Beschwerde dagegen einreichen, so der Staatsanwalt.
Die Zahl der möglichen Opfer ist weiter gestiegen: Inzwischen wurden rund 25 Frauen einvernommen. Einige der potenziellen Opfer haben den 52-Jährigen auch schon angezeigt. "Die Anzeigen gehen alle in Richtung Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses unter Ausnützung seiner Stellung als Arzt", erklärte Kloibhofer. Die nächste Haftprüfung wird voraussichtlich in zwei Monaten stattfinden.
(apa)
