Schachner auch im fünften Spiel ohne Sieg: 1860 München verlieren gegen Freiburg
- Wieder schwache Leistung gegen Ibertsberger-Klub
- Für die Löwen rückt der Aufstieg in weite Ferne
·Bayern München zum 13. Mal Pokalsieger
1:0 gegen Frankfurt im Finale des DFB-Pokals
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Der TSV 1860 München legt seine Aufstiegsambitionen in die erste Deutsche Bundesliga vorerst auf Eis. Nach dem neunten erfolglosen Spiel gegen Freiburg (1:2) liegen die "Löwen", die unter Trainer Walter Schachner in fünf Partien erst zwei Punkte geholt haben, weiterhin auf Rang 13 in der Tabelle. Fan-Proteste und eine veritable finanzielle Krise sorgen bei den Blau-Weißen zusätzlich für Ärger.
"Nun müssen wir uns umorientieren. Mit dem Aufstieg brauchen wir uns nicht mehr zu beschäftigen", sagte Manager Stefan Reuter nach der achten Saisonniederlage. Trotzdem: Obwohl die Münchner nur zwei Plätze über einem Abstiegsrang liegen, scheint die Lage nicht aussichtslos. Nach Verlustpunkten gerechnet - 1860 hat ein Spiel weniger absolviert - beträgt der Abstand zu den derzeit drittklassierten Freiburgern nur sieben Zähler.
"Man darf jetzt nicht alles schlecht reden, wir müssen uns rausziehen", meinte Schachner, der sich wie Präsident Karl Auer nach Spielschluss den Fans stellen musste. Die Anhänger hatten dem Mannschaftsbus der "Löwen" über eine Stunde lang die Ausfahrt aus dem Stadion verweigert.
Zeitgleich versuchte der Aufsichtsrat der Münchner einen Ausweg aus der finanziellen Krise zu finden. "1860 steckt in einer schweren Krise", sagte Aufsichtsratsmitglied Christian Ude. Wesentlicher Grund für die Geldnot sei der mangelnde Absatz der Business-Sitze in der Allianz Arena. Personelle Konsequenzen gebe es, so Ude, vorerst nicht.
(apa/red)
