Papst zum Karikaturenstreit: Aufruf zu
'Respekt vor Religionen und ihren Symbolen'
- Gewalt sei jedoch "keine Antwort auf Kränkungen"
- PLUS: In Pakistan setzten Moslems Kirchen in Brand
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·Dänen suchen nach neuen Reisezielen
Tausende Stornos "dank" Mohammed-Karikaturen
Erstmals hat sich Papst Benedikt XVI. in den Streit um die Mohammed-Karikaturen eingeschaltet. Er rief zur Mäßigung und zur Achtung der "Religionen und ihrer Symbole" auf. Es sei "notwendig und dringend, dass die Religionen und ihre Symbole respektiert" würden, sagte der Papst nach einem Treffen mit dem marokkanischen Botschafter Ali Achour im Vatikan in Rom.
Gläubige dürften nicht Ziele "verletzender Provokationen" ihrer religiösen Gefühle sein. "Intoleranz und Gewalt lassen sich niemals als Antwort auf Kränkungen rechtfertigen, weil sie nicht mit den heiligen Grundsätzen der Religion vereinbar sind", sagte Benedikt XVI. Er kritisierte diejenigen, die Nutzen aus den gewalttätigen Protesten zögen.
Bei gewalttätigen Demonstrationen in islamischen Staaten gegen die Karikaturen des Propheten Mohammed kamen in den vergangenen Wochen zahlreiche Menschen ums Leben. In Nigeria starben am Wochenende mindestens 16 Menschen bei Protesten. Bereits am Freitag wurden in Libyen elf Menschen getötet. In Pakistan setzten aufgebrachte Moslems zwei christliche Kirchen in Brand.
(apa/red)
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