Trotz intensiver Suche in Bolivien: Von vermissten Österreichern fehlt jede Spur
- Seit Ende Jänner kein Kontakt mit Weltreisenden
- Flug nach Sydney nicht erreicht, Konto leergeräumt

Von den beiden Österreichern, die seit Jänner in Bolivien vermisst werden, gibt es weiterhin keine Spur. Außenministerin Ursula Plassnik hat einen Brief an ihren Amtskollegen David Choquehuanca geschrieben. Darin bedankte sich Plassnik einerseits für die bisherige Unterstützung und ersuchte zudem Choquehuanca, alles zu unternehmen, dass die beiden gefunden werden.
Seit Dienstag sind zwei Ermittlungsbeamte aus Österreich, Major Josef Kerbl von der Kriminaldirektion 1 und ein Beamter des Bundeskriminalamts (BK), zur Unterstützung der bolivianischen Behörden in La Paz angekommen. Das Bundeskriminalamt hält engen Kontakt zu den Familien der Vermissten, der 25-jährigen Katharina Koller und des um drei Jahre älteren Peter Kirsten Rabitsch.
Am 24. Jänner hatten die Angehörigen per E-Mail den letzten Kontakt zu den Weltreisenden. Die beiden wurden zuletzt in Copacabana am Titicacasee in einem Hotel gesehen. Das Pärchen soll geplant haben, nach Santiago de Chile zu reisen. Einen bereits gebuchten Flug von dort aus nach Sydney am 6. Februar haben sie nicht erreicht. Laut Homepage der Angehörigen sind die Konten der beiden systematisch leergeräumt worden.
www.katharinaandpeter.info
(apa/red)
