Nach gescheiterter Übernahme durch Springer: ProSiebenSat.1 wird nicht verkauft
- Saban bestätigt: Will Fernseh-Konzern doch behalten
- Unternehmen entwickelt sich "ausgesprochen gut"
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Hälfte bereits im Besitz, andere Hälfte gehört CNN
Der US-Milliardär Haim Saban will Deutschlands größten TV-Konzern ProSiebenSat.1 nach der gescheiterten Übernahme durch Springer jetzt doch behalten. Trotz des großen Interesses von dritter Seite habe sich das Besitzer-Konsortium entschieden, den Verkaufsprozess nicht mehr weiter zu verfolgen, bestätigte Saban am Montag. Das Unternehmen entwickle sich ausgesprochen gut.
Der Verkauf der Saban-Anteile an Springer war Anfang Februar wegen des Widerstands der Wettbewerbsbehörden geplatzt. Unterdessen waren Spekulationen laut geworden, die Gruppe mit den Sendern Sat.1, ProSieben, Kabel eins, N24 und 9Live könne an ein ausländisches Unternehmen gehen. Zu den möglichen Kandidaten zählten unter anderem die französische Fernsehgruppe TF1 und die luxemburgische SBS.
(apa/red)
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