Wirtschaft gewinnt an Fahrt: Österreichs BIP wuchs im vierten Quartal 2005 stärker
- Laut Wifo zuletzt Wachstum von 0,7 Prozent
- Reals BIP damit um 2,1 Prozent höher als 2004
·Grasser verordnet EU Nulldefizit bis 2010
Finanzminister: Defizit derzeit bei 2,7 Prozent
·Globalisierungsindex:
Österreich auf Platz 6
USA, Schweden und
Kanada Top 3 Länder
·G8 optimistisch zu Konjunkturaussichten
Moskau: Grasser sprach vor Minister-Kollegen!
Die österreichische Wirtschaftsentwicklung gewinnt an Fahrt: Im vierten Quartal 2005 beschleunigte sich das Wachstum auf 0,7 Prozent, nachdem die heimische Wirtschaft im zweiten und dritten Quartal 2005 saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal um je 0,5 Prozent gewachsen war.
Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) war damit um 2,1 Prozent höher als im 4. Quartal 2004, geht aus der am Dienstag veröffentlichten "Schnellschätzung" des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) hervor. Impulse kamen vor allem aus der Sachgütererzeugung sowie aus dem Bereich Vermögens- und Unternehmensdienstleistungen.
Die Daten lassen eine Zunahme der Dynamik in naher Zukunft erwarten, meint das Wifo. Derzeit sei die Entwicklung aber noch schwächer als in vergangenen Aufschwungphasen.
Eine Beschleunigung war auch im produzierenden Bereich zu beobachten. Dieser konjunktursensible Sektor erholte sich nach einem schwachen ersten Halbjahr im vierten Quartal deutlich (real +1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal). Kräftige Impulse erhielten auch die Branche "Banken und Versicherungen" sowie unternehmensnahe Dienstleistungen (+1 Prozent), deren Entwicklung eng mit jener der Sachgütererzeugung zusammenhängt. Die Bauwirtschaft expandierte mit real +0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal weiter mäßig. Einen Anstieg verzeichnete auch der Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr mit +0,7 Prozent.
Die Nachfrage der privaten Haushalte nach Konsumgütern wachse zwar stärker als im Vorjahr, jedoch war in den letzten Quartalen keine weitere Belebung zu erkennen (viertes Quartal +0,3 Prozent). Auch die öffentlichen Konsumausgaben gewannen nicht an Schwung (real +0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal). Trotz der günstigen Entwicklung der Sachgüterproduktion ist die Investitionstätigkeit bisher nicht angesprungen (+0,6 Prozent).
(apa/red)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.

