Neues Umfeld, neue Liebe: Stardesigner Adrian Newey von Red Bull begeistert
- Formel-1-Genie hatte von McLaren die Nase voll
- Newey über Red Bull: "Team vom alten Schlag"
·F1: Briatore kritisiert "Kaufsucht" der Bullen
Renault-Teamchef ärgern
die überhöhten Gehälter
·F1: Berger kauft
50 % von Toro Rosso
Neuer Gesellschafter bei zweitem Red-Bull-Team
·BILDER: Der neue "Silberpfeil" ist da!
Reflektierendes Silber-Design. Alle F1-Boliden!
Formel 1-Stardesigner Adrian Newey hat sich für Red Bull entschieden, weil er sich bei McLaren-Mercedes nur noch wie ein Zahnrädchen in einem Großkonzern fühlte. Das erzählte er laut Online-Dienst "F1Total.com" in einem Interview mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "auto motor und sport".
Wie der Brite, der seit Anfang Jänner bei Red Bull offiziell am Wagen des nächsten Jahres tüftelt, erklärte, sei McLaren-Mercedes "zu einer gewaltigen Operation mutiert, mit einer Struktur, die eher einem Großkonzern gleicht". Damit habe er sich nicht mehr wohl gefühlt: "Es birgt ein gewisses Frustpotenzial, weil ein Komitee den Einzelnen ersetzt. Wenn die Chemie nicht stimmt, laufen die Leute in verschiedene Richtungen", fügte er an.
Ein weiterer Dorn im Auge war Newey die pedantische Art von Teamchef Ron Dennis, der mit dem introvertierten Design-Genie nicht immer klarkam. Dabei ging es manchmal nur um kleine Problemchen des Alltags: "Ron hasst Stapel von Papier. Er machte um mein Büro immer einen großen Bogen. Ich ziehe das Reißbrett dem Computer vor", so der Neo-Red-Bull-Konstrukteur.
Umso wohler fühlt sich der 47-Jährige nach eigenen Angaben nun bei seinem neuen Arbeitgeber Didi Mateschitz, für den er schon nach einer Party und zwei Abendessen den Vertrag unterschrieb: "Red Bull ist ein Team vom alten Schlag", zeigte sich Newey begeistert. "Die Leute sind gerade heraus, offen und relaxed. Die Entscheidungswege sind kurz. Wir setzen uns zusammen, diskutieren und sagen: So geht es."
(apa)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
