Atomstreit bleibt verwirrend: Iran sendet weiterhin unterschiedliche Signale aus
- Ayatollah Ahmad Jannati zeigt sich kompromisslos
- Iranische Botschaft in Paris legt Lösungsansatz vor
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'In kleinem Umfang': Gas
in Zentrifugen eingeleitet
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in Zentrifugen ein
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Der Iran hat im Streit um sein Atomprogramm unterschiedliche Signale ausgesandt. Der Vorsitzende des Wächterrates, Ayatollah Ahmad Jannati, zeigte sich beim Freitagsgebet in Teheran in dem seit Monaten anhaltenden Streit kompromisslos: Der Iran werde niemals auf sein legitimes Recht auf Atomtechnologie verzichten. Dagegen legte die iranische Botschaft in Paris einen Lösungsansatz vor.
In der von der iranischen Botschaft in Frankreichs Hauptstadt verbreiteten Erklärung hieß es, der Iran könne unangemeldete Inspektionen seiner Atomanlagen wieder zulassen, wie sie das Zusatzprotokoll des Atomwaffensperrvertrages vorsieht. Der Westen müsse im Gegenzug akzeptieren, dass der Iran Zentrifugen zur Urananreicherung verwendet, mit denen jedoch kein atomwaffentaugliches Uran hergestellt werden kann. So müsse er Teheran moderne Zentrifugen erlauben, "wie sie einige amerikanische und britische Wissenschaftler vorgeschlagen haben, und die nur eine begrenzte Anreicherung zulassen."
Im Gegensatz zur Pariser Erklärung gab es von Jannati aggressive Worte in Richtung Westen: Dieser versuche, den Iran "mit einer Vogelscheuche namens Sicherheitsrat einzuschüchtern. Wir haben keine Angst ... Wenn sie unklug handeln, werden sie größeren Schaden nehmen als wir".
Der Iran hatte 2003 begonnen, das Zusatzprotokoll umzusetzen, es jedoch nie dem Parlament zur Ratifizierung vorgelegt. Nachdem die IAEO den Streit um das iranische Atomprogramm an den UN-Sicherheitsrat verwiesen hatte, brach das Land die Zusammenarbeit ganz ab. Bevor der UN-Rat aktiv wird, soll ein Bericht von IAEO-Chef ElBaradei im März abgewartet werden. Der Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen, nach Atomwaffen zu streben.
(apa)
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