Trotz aller Warnungen: Deutsche Ex-Geisel Susanne Osthoff ist wieder in Irak gereist
- Archäologin verteidigt Reise: 'Ist Privatangelegenheit'
Knapp zwei Monate nach ihrer Freilassung ist die deutsche Archäologin Susanne Osthoff wieder im Irak. Nach einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) vom Freitag traf sie am Mittwoch in der nordirakischen Stadt Erbil ein. Ihre Reise habe sie als Privatangelegenheit bezeichnet, hieß es in dem Bericht.
Osthoff war Ende November 2005 im Irak entführt und nach rund drei Wochen von ihren Kidnappern wieder freigelassen worden. Die deutsche Regierung hatte sie nachdrücklich aufgefordert, aus Sicherheitsgründen nicht wieder in das Land zu reisen.
Zur Zeit sind im Irak zwei Deutsche seit mehr als drei Wochen in der Gewalt von Entführern. Die Regierung in Berlin hat sich bisher vergebens um ihre Freilassung bemüht.
(apa)
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