US-Vizepräsident verursacht Jagdunfall: Dick Cheney kommt ohne Anklage davon
- Untersuchung abgeschlossen, Fall liegt bei den Akten
- Bush mit Erklärung Cheneys zum Vorfall zufrieden
·Cheney: "Übernehme volle Verantwortung"
US-Vizepräsident äußert sich zu fatalem Jagdunfall
US-Vizepräsident Dick Cheney kommt nach seinem Jagdunfall offenbar ungeschoren davon. Die Untersuchungen seien abgeschlossen, der Fall wird zu den Akten gelegt, heißt es im Polizeibericht. Der zuständige Sheriff Ramon Salinas in Corpus Christi sagte dazu, es habe sich herausgestellt, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. "Es wird gegen niemanden Anklage erhoben", fügte er hinzu.
Cheney hatte den 78-jährigen Anwalt Harry Whittington bei einer Wachtel-Jagd in Texas an Wange, Hals und Brust getroffen. Im Krankenhaus erlitt Whittington dann noch einen Herzinfarkt. Sein Zustand wurde jedoch als stabil beschrieben.
US-Präsident George W. Bush hat sich zufrieden über die Erklärung Cheneys über dessen Jagdunfall geäußert. "Ich finde, der Vizepräsident ist mit der Angelegenheit sehr gut umgegangen", sagte Bush. "Seine Erklärung war eine starke Erklärung." Der Unfall am Samstag sei für Cheney ein sehr traumatisches Erlebnis gewesen. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme dazu übernahm Cheney am Mittwoch die volle Verantwortung und verteidigte zugleich die Entscheidung, sich bislang nicht der Presse gestellt zu haben.
(apa/red)
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