Schneechaos in Bayern: Tausende Helfer setzen ihren Kampf gegen weiße Massen fort
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Weiße Massen überziehen
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In Bayern haben Montag früh tausende Helfer ihren Kampf gegen die Schneemassen fortgesetzt. Allein im Landkreis Regen waren nach Behördenangaben rund 2.500 Kräfte im Einsatz, um die bis zu zweieinhalb Meter hohen Schichten von den Dächern schaufeln.
Trotz einer Entspannung der Lage mussten erneut Menschen Wohnhäuser und ein Hotel verlassen. Teilweise waren an den Dachkonstruktionen der Gebäude Schäden festgestellt worden. In zahlreichen Schulen in dem ostbayerischen Krisengebiet fällt auch am Montag der Unterricht aus. Wegen der verschneiten Straßen können die Kinder von den Busunternehmen nicht zu den Schulen gebracht werden.
Am Wochenende hatten zwei Landkreise den Katastrophenalarm aufgehoben. Die Kreisbehörden Deggendorf, Freyung-Grafenau, Passau und Regen wollen am Montag darüber entscheiden, ob der Katastrophenalarm noch aufrechterhalten bleiben soll.
Einige Tourismusunternehmen berichteten inzwischen, dass Urlauber wegen des Schneechaos ihre Buchungen stornieren wollten. Nach Einschätzung der Behörden gibt es dafür jedoch keinen Grund. "Im Gegenteil: Wer den Schnee liebt, ist bei uns im Landkreis bestens aufgehoben", sagte der Sprecher der Kreisverwaltung in Freyung, Ralph Heinrich. Meteorologen warnten unterdessen davor, dass wegen Regen und Tauwetter von der Wochenmitte an Hochwasser droht.
(apa/red)
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