Freitag, 17. Februar 2006

Unter EU-Durchschnitt: Österreicher wünschen sich weniger als zwei Kinder

  • Zukunftssorgen und Kosten für Erziehung als Gründe
  • Deutsche und Niederländer größte "Kindermuffel"

Eine Mehrheit der Österreicher wünscht sich laut einer aktuellen Befragung der Europäischen Kommission weniger als zwei Kinder. Sorgen um die Zukunft und Kosten für die Kindererziehung würden viele davon abhalten, Nachwuchs zu bekommen. In westlichen Ländern der EU wünschen sich die Befragten demnach von der Familienpolitik finanzielle Unterstützung und flexible Arbeitszeiten.

In Deutschland, Italien, Belgien und der Tschechischen Republik plant die Mehrheit der jungen Menschen maximal eine Ein-Kind-Familie. Deutsche und Niederländer wollen am ehesten kinderlos bleiben.

Im Durchschnitt wünschen sich die EU-Bürger zwei Kinder. Für die Studie wurden 30.000 Menschen in insgesamt 14 Ländern befragt.

(apa)

17.2.2006 16:24