Großbrand in osttiroler Bauernhof: Über 150
Tiere konnten nicht mehr gerettet werden
- Mehr als 400.000 Schaden durch Flammeninferno
- PLUS Feuer in Weiz: Besitzer und Enkel verletzt
Bei einem Großbrand in Assling in Osttirol sind in der Nacht auf Montag über 150 Tiere verendet. Die Ursache des Feuers war laut Polizei vorerst unklar. Personen kamen keine zu Schaden.
Der Brand dürfte im Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes ausgebrochen sein. Gegen 0.45 Uhr bemerkte die Schwiegertochter des Bauern das Feuer. Der Familie gelang es noch, rund 60 Tiere in Sicherheit zu bringen. Hundert Schafe, 50 Rinder und zwei Schweine verbrannten.
Das Wirtschaftsgebäude wurde ein Raub der Flammen. Auch eine angeschlossene Ferienwohnung und eine Garage wurden total zerstört. Es entstand mehr als 400.000 Euro Schaden. 150 Feuerwehrleute standen mit 15 Fahrzeugen im Einsatz.
Brand auf Bauernhof im Bezirk Weiz: Besitzer und Enkel verletzt
Bei dem Versuch einen Hasen und landwirtschaftliche Geräte aus einem brennenden Wirtschaftsgebäude eines Anwesens im Bezirk Weiz zu retten, haben Sonntagabend ein 63 Jahre alter Landwirt und sein 15-jähriger Enkel eine Rauchgasvergiftung erlitten. Nach Angaben der Polizei mussten beide ins LKH Weiz eingeliefert werden. Der Brandursache war noch unklar.
Gegen 19.00 hatte der 63-Jährige Alois Z. das Feuer im Wirtschaftsgebäude seines landwirtschaftlichen Betriebes in St. Ruprecht an der Raab entdeckt. Die Feuerwehr war mit 14 Löschfahrzeugen und 77 Mann im Einsatz, um den Brand einzudämmen. Der Sachschaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.(apa/red)
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