Die Dänen suchen nach neuen Reisezielen:
Charterbranche erwartet tausende Stornos
- Über 10.000 Dänen wollen Ägypten-Urlaub stornieren
- Türkei als dänisches Top-Reiseziel ebenfalls betroffen

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Die dänische Charterbranche ist auf der Suche nach kurzfristigen, alternativen Reisezielen für ihre Kunden. Laut der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau wollen im Zusammenhang mit dem eskalierten Konflikt rund um die ursprünglich in Dänemark veröffentlichten Mohammed-Karikaturen über 10.000 Dänen ihre geplanten Ägypten-Urlaube stornieren. Auch bei den Buchungen für das beliebteste Reiseziel der Dänen, die Türkei, verzeichnen die Reisebüros starke Rückgänge.
Der Chef des Reiseveranstalters Apollo, Jan Lockhart, sagte gegenüber Ritzau, zunächst werde versucht, die Reisenden für bewährte Destinationen wie Gran Canaria und Teneriffa zu interessieren. Es sei kein Problem, dorthin freie Flüge zu bekommen. Bei den Unterkünften könnte es dagegen knapp werden, so Lockhart.
Die verunsicherten Türkei-Urlauber dürften dem Reiseveranstalter-Chef zufolge am ehesten nach Griechenland, Bulgarien und Kroatien ausweichen. Bei einem anderen dänischer Reiseveranstalter, Star Tour, schätzt man, dass vor allem kleinere dänische Reisebüros durch den Karikaturen-Konflikt in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. (APA/red)
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