Roaming-Gebühren in Europa: Abschaffung
ist frühestens mit 1. Jänner 2008 möglich
- Mitgliedsstaaten & EU-Parlament müssen zustimmen
- Kommission möchte keine festen Preise vorschreiben

·Roaming-Gebühren in Europa vor dem Aus
EU möchte nun höhere Handy-Tarife verbieten
·EU: Roaming-Tarife schon länger im Visier
Erste Marktmissbrauchs-beschwerden am Laufen
·3: Roaming ist für Große 'super Geschäft'
T-Mobile fordert mehr Wettbewerb bei Roaming
EU-Medienkommissarin Viviane Reding wirbt weiter für ihren Plan zur Verbilligung von Handy-Telefonaten im und in's europäische Ausland. Die Kommission wolle aber keine festen Preise vorschreiben, betonte Reding. Die Abschaffung der Roaming-Gebühren ist allerdings frühestens mit 1. Jänner 2008 möglich.
Die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze im Urlaub oder bei der Geschäftsreise solle nicht teurer sein als die Nutzung eines anderen Netzes im Heimatland. Ein Bürger Maltas sei in Lettland für ein dort geführtes Vier-Minuten-Gespräch auf dem Mobiltelefon mit 13,08 Euro belastet worden, berichtet heise. Reding sieht dies als klaren Hinweis darauf, dass der Markt nicht funktioniert.
Wie schon Anfang der Woche in Brüssel mitgeteilt, reagierten Mobilfunk-Anbieter bisher nicht auf Kritik der EU-Kommission. Die Behörde bereitet deshalb eine gesetzliche Regelung vor. Da die Mitgliedstaaten im EU-Ministerrat und das Europaparlament zustimmen müssen, dürfte das neue Gesetz nicht vor 1. Jänner 2008 in Kraft treten, so heise. (red)
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