'Briefmarken'-Gebühr für E-Mails: Yahoo & AOL verlangen für Direktzustellung nun Geld
- 0,25 bis 1 Cent für Vorbeileitung am Spam-Filter
- "Legitimierte Sendungen" garantieren Zustellung
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Die Internet-Unternehmen Yahoo und AOL wollen eine 'Briefmarken'-Gebühr für direkte Mail-Zustellung einführen. Dabei sichert man dem Absender zu, seine Nachricht nicht durch den Spam-Filter zu schicken. Das gaben die Unternehmen jetzt bekannt. Die Gebühr beträgt zwischen 0,25 Cent bis 1 Cent pro E-Mail, im Gegenzug werden die Nachrichten als "legitimierte Sendungen" gekennzeichnet. Der Empfang der E-Mail wird den Sendern garantiert.
Beide Unternehmen setzen seit längerem Filter ein, die Nachrichten nach typischen Schlüsselwörtern und Pornobildchen durchsuchen. Darin bleiben jedoch auch nicht selten bestellte Newsletter, Nachrichten an Kunden und persönliche E-Mails hängen. "Wir hören nicht nur von unseren Mitgliedern, sondern auch von E-Mail Partnern, dass sie eine Form der gesicherten Zustellung wünschen", sagte AOL-Sprecher Nicholas Graham. Innerhalb der nächsten zwei Monate soll der neue Dienst starten. Yahoo-Sprecherin Karen Mahon kündigte das Service ebenfalls für die nächsten Monate an, berichtet de.internet.com.
Das System stammt von Goodmail Systems, einem Unternehmen, das sich an Kunden wie Banken, Internet-Händler und andere Gruppen richtet, die große Mengen von E-Mails versenden. Die Kunden erhalten Listen, die den Eingang der E-Mails beim Empfänger bestätigen. Das US-amerikanische Rote Kreuz und der New York 'Times'-Verlag sind bereits Kunden bei Goodmail. Yahoo und AOL werden einen vergünstigten Preis von dem Unternehmen erhalten, so de.internet.com. (red)
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