Iraks Regierungschef wurde ernannt: Ibrahim al-Jaafari bleibt weiterhin Premier
- Favorit setzte sich nur knapp gegen Mahdi durch
- Schiiten gewannen bei der Wahl 128 der 275 Mandate
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Nur 128 der 275 Mandate 58 Sitze für die Sunniten!
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Einspruch gegen das System der Sitzverteilung
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Von Monarchie über Diktatur zur Demokratie
Der irakische Übergangsministerpräsident Ibrahim al-Jafari soll auch die neue Regierung in Bagdad führen. Dies verlautete nach einer Sitzung der Abgeordneten der religiösen Schiiten-Allianz (Vereinigte Irakische Allianz), die die Parlamentswahl im Dezember gewonnen hatte.
Jaafari setzte sich in einer Kampfabstimmung hauchdünn mit 64 zu 63 Stimmen gegen den derzeitigen irakischen Vizepräsidenten Adel Abdel Mahdi durch. Die Abstimmung kam erst nach wochenlangem Tauziehen innerhalb der Schiiten-Allianz, was die Gespräche zur Regierungsbildung verzögert. Die Schiiten sind größte Fraktion im Parlament, haben alleine aber keine Mehrheit. Sie müssen daher noch Koalitionsgespräche mit anderen Parteien führen. Offiziell gewählt wird der Regierungschef vom Parlament.
(apa/red)
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