Als Schutz vor Anschlägen: Deutschland kann für WM auf Flugzeuge der NATO zählen
- Jung: "Großereignis stellt Gefahrenpotenzial dar"
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Zum Schutz vor Anschlägen kann Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft AWACS-Aufklärungsflugzeuge der NATO einsetzen. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte der deutsche Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung am Montag in Brüssel: "Sie müssen davon ausgehen, dass ein derartiges Großereignis (...) ein Gefahrenpotenzial darstellt." Deshalb müsse die Bundesregierung vorsorgen. De Hoop Scheffer habe positiv reagiert. Die Flugzeuge seien "notwendig zur Aufklärung und gegebenenfalls zur Abwehr von Gefahren", sagte Jung.
Die AWACS-Maschinen sind auf dem NATO-Stützpunkt Geilenkirchen bei Aachen stationiert. Ein NATO-Beamter sagte nach dem Treffen, dass die Bundesregierung mit einer Zustimmung zu dem Einsatz bei der Fußball-WM rechnen könne. Das Turnier dauert vom 9. Juni bis 9. Juli. "Es gibt noch keine offizielle Anfrage", hieß es weiter. "Der NATO-Generalsekretär hat keinen Zweifel, dass die Antwort auf die Bitte positiv ist. (apa/red)
