Dunkle Wolken ziehen auf: Drohender NFL-Arbeitsstreit warf Schatten auf Super Bowl
- Tarifvertrag läuft 2007 aus, Gewerkschafts-Frist
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Die wachsende Gefahr arbeitsrechtlicher Streitigkeiten in der National Football League (NFL) warf ihre Schatten auf die Super Bowl XL. NFL-Commissioner Paul Tagliabue äußerte am Freitag seine Bedenken über das Zustandekommen eines neuen Rahmen-Kollektivvertrages.
Der seit 1993 gültige Tarifvertrag der NFL mit der Spielergewerkschaft läuft 2007 aus. Die Saison 2007 würde dann aber bereits ohne gültige Gehaltsobergrenzen (Salary Cap) für die Teams über die Bühne gehen. Sollte der Salary Cap wegfallen, würde die Gewerkschaft einen solchen laut deren Präsident Gene Upshaw nie mehr akzeptieren. Upshaw hatte am Donnerstag sogar rechtliche Schritte gegen die NFL angedroht, sollte es bis März zu keiner Einigung kommen.
"Die Verhandlungen laufen nicht gut, ich bin nicht optimistisch. Ich weiß nicht, ob wir im März schon etwas zu Stande gebracht haben. Wir machen keine Fortschritte. Es gibt ernsthafte wirtschaftliche Fragen, die zu klären sind", betonte Tagliabue. "Ich glaube, beide Seiten brauchen eine zusätzliche Dosis Realismus." 2004/2005 war in der National Hockey League (NHL) erstmals eine gesamte Saison in einer US-Profi-Sportliga einem Arbeitsausstand (Lockout) zum Opfer gefallen.
(apa/red)
