Altmann-Anwalt bleibt hart: Auch beim Kauf
aller 5 Klimt-Werke kein Rabatt zu erwarten!
- Preisvorstellungen der Erben liegen bei 255 Mio. Euro
- Randol Schoenberg: "Ball liegt bei der Regierung"
·"Nicht auf 'unsere' Klimt-Bilder beharren"
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Der US-Anwalt von Maria Altmann, Randol Schoenberg, hat der österreichischen Regierung die Preisvorstellungen für die fünf Klimt-Bilder, die an die Erben nach Ferdinand Bloch-Bauer restituiert werden, übermittelt. Die Zahlen liegen teils etwas höher als jene, die in Medien genannt wurden, aber "noch immer im Bereich der eingeholten Schätzungen", sagte Schoenberg.
Der Wert des einzigartigen Porträts Adele Bloch-Bauer I liege laut Schoenberg bei rund 100 Millionen Euro, jener des zweiten Porträts bei 50 Millionen. Jedes der drei Landschaftsbilder sei bis zu 35 Millionen Euro wert. Dies ergibt für den Altmann-Anwalt eine Verhandlungsgrundlage von rund 255 Millionen Euro. "Nun liegt der Ball bei der Regierung", sagt der in Los Angeles lebende Anwalt in einem Interview mit der Tageszeitung "Der Standard". "Wir warten ab, ob die österreichische Regierung mit unserer Schätzung übereinstimmt - oder ob sie zu einem anderen Ergebnis gekommen ist."
Vereinbart wurde im Zuge des Schiedsgerichtsverfahren, dass Österreich, wenn es von der Ankaufsoption Gebrauch macht, einen "fairen Preis" zu bezahlen hat. Daher werde es, auch wenn sich Österreich entscheiden würde, alle fünf Klimt-Gemälde zu kaufen, keine Rabatte geben. Schoenberg erwartet eine Antwort "Anfang dieser Woche".
(apa)
