FC Bayern München zum 13. Mal deutscher Pokalsieger - 1:0 im Finale gegen Frankfurt
- Pizarro köpfelt in der 59. Minute das Siegestor
- Lexa und Weissenberger bei Frankfurt im Einsatz
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Der FC Bayern hat am Samstagabend die Hälfte seines nationalen Saisonziels erreicht. Mit dem 1:0 (0:0) im DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt sind die Münchner auf einem guten Weg zum zweiten Doublegewinn in Folge, was vorher noch keinem anderen deutschen Klub geglückt war. Claudio Pizarro köpfelte in der 59. Minute nach einem Eckball des zur Pause eingewechselten Ze Roberto das Tor zum insgesamt 13. Pokalerfolg des Rekordmeisters.
Nach ausgeglichener erster Hälfte (Chancen für Amanatidis, Köhler bzw. Makaay) übernahm der Favorit nach Seitenwechsel das Kommando. Nikolov wehrte in der 48. Minute noch einen Schuss von Makaay zur Latte ab, dann schlug Pizarro entscheidend zu. Er setzte sich im Luftduell gegen Russ durch, sein wuchtiger Kopfball saß. Nach einem etwas harten Einsatz von Sagnol an dem durchbrechenden Köhler, bei dem dieser unglücklich auf den Hinterkopf fiel, regte sich Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel auf und wurde im ausverkauften Berliner Olympiastadion (74.349) auf die Tribüne geschickt.
Im Finish hatten die groß kämpfenden Hessen noch eine Ausgleichschance, als Amanatidis abzog, jedoch an dem glänzend reagierenden Kahn scheiterte. Zu diesem Zeitpunkt war der gut spielende Stefan Lexa (war bis zur 72. Minute im Einsatz) nicht mehr im Spiel, in der 82. durfte sein Landsmann Markus Weissenberger, der noch zwei gute Szenen hatte, aufs Feld.
Den Frankfurtern bleibt als Trost die Qualifikation für den UEFA-Cup, sie hatten den bisher letzten ihrer vier Pokalsiege 1988 gefeiert. Sie verloren wie die Bayern nur zwei ihrer Cup-Finali.
(apa/red)
