Vigelgrippe breitet sich immer weiter aus: Österreicher stufen Krankheit als Risiko ein
- Mehrheit fühlt sich aber für den Ernstfall gut gerüstet
- Mehr als ein Drittel rechnet mit Ausbruch auch bei uns
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Die Angst vor der Vogelgrippe wächst in Österreich nach den jüngsten Todesfällen in der Türkei. 38 Prozent glauben an die Möglichkeit, dass auch auch hier zu Lande Menschen daran erkranken. Eine Mehrheit geht aber davon aus, dass Österreich für den Ernstfall gut gerüstet ist. Das ist das am Freitag veröffentlichte Ergebnis einer in der Vorwoche bei 400 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführten Telefonumfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market".
Nur mehr 16 Prozent halten es für "sehr unwahrscheinlich", dass in Österreich Menschen an Vogelgrippe erkranken. 45 Prozent halten es für "weniger wahrscheinlich". Für 30 Prozent ist ein Auftreten der Krankheit "eher wahrscheinlich", für acht Prozent sogar "sehr wahrscheinlich". Ein Prozent machte keine Angaben.
Österreicher fühlen sich gut vorbereitet
Nach Ansicht von 50 Prozent ist Österreich für den Ernstfall "gut", nach Meinung weiterer zehn Prozent "sehr gut vorbereitet" - zusammen also 60 Prozent, die ein gutes Gefühl haben. 27 Prozent Prozent befürchten, dass Österreich "weniger gut vorbereitet" sei, vier Prozent vermuten "überhaupt nicht vorbereitet". Neun Prozent gaben auf diese Frage keine Antwort. Überdurchschnittlich angezweifelt wird eine gute Vorbereitung für den Ernstfall von der Landbevölkerung, von Arbeitern und von Menschen, die ein Übergreifen der Seuche auf Österreich für wahrscheinlich halten.
Unabhängig von diesen Werten gaben 81 Prozent der Befragten an, sie würden die Berichterstattung im Großen und Ganzen verfolgen. Darunter ein Viertel sogar sehr aufmerksam. (apa/red)
