Rationalisierungen bei Schindler Aufzüge: In Österreich werden 115 Jobs abgebaut
- Fahrtreppen-Produktion wird in Slowakei ausgelagert
Die auf Aufzüge und Fahrtreppen spezialisierte Schindler AG mit Sitz in Wien wird heuer 115 Stellen abbauen. "Die Kostenentwicklung am Weltmarkt zwingt uns zu diesem Schritt", begründet Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Schwarz den geplanten Personalabbau.
Das berichtet die Tageszeitung "Kurier" (Mittwochausgabe).
Betroffen sind laut dem Zeitungsbericht Mitarbeiter, die mit der Fertigung von Fahrtreppen beschäftigt waren. Dieser Bereich werde aus Kostengründen in die Slowakei ausgelagert. Für die Betroffenen wird derzeit ein Sozialplan ausgearbeitet, heißt es. Schindler beschäftigt in Österreich insgesamt 770 Mitarbeiter.
In den vergangenen Jahren hätten Überkapazitäten im Bereich Fahrtreppen die Preise massiv unter Druck gebracht. Mitbewerber wie Kone und Otis hättn ihre Werke in Deutschland bereits geschlossen und nach China beziehungsweise Tschechien ausgelagert, schildert Schwarz gegenüber dem "Kurier" die Marktsituation. Ob Schindler weitere Mitarbeiter abbauen werde, sei zum heutigem Zeitpunkt noch nicht absehbar.
(apa)
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