Endstation Viertelfinale: Paszek verlor im Geduldspiel gegen Wozniacki ihre Nerven
- Dreisatz-Niederlage nach rund 106 Spielminuten
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Für die Österreicherin Tamira Paszek ist im Juniorinnen-Einzel der Australian Open in Melbourne wie am Vortag im Doppel im Viertelfinale Endstation gewesen. Die auf Position zwölf eingestuft gewesene Vorarlbergerin unterlag der topgesetzten Dänin Caroline Wozniacki nach einer Spielzeit von 106 Minuten 6:3,1:6,3:6. Die Partie war durch eine fünfstündige Regenpause unterbrochen worden.
Das Duell der beiden 15-Jährigen begann bei böigem Wind und enormer Schwüle. Paszek erwischte den besseren Start in ein von langen Ballwechseln gekennzeichnetes Match. Als der Regen kam, lag sie mit einem Break 3:2 in Führung. Nach der Wiederaufnahme der Partie unter Flutlicht fixiert die Dornbirnerin die Satzführung, doch zu schnell vorgetragene Attacken und viele Eigenfehler ermöglichten Wozniacki den Ausgleich.
Im Entscheidungssatz befreite sich die Skandinavierin immer wieder mit "Mondbällen" aus der Defensive, brachte schier unerreichbare Bälle zurück und verleitete Paszek so zu entscheidenden Fehlern. Nach einem Break zum 3:2 für die ÖTV-Fedcupperin punktete fast nur noch Wozniacki. Paszek ließ bei eigenem Aufschlag zwei Chancen auf das 4:2 ungenützt, danach zog Wozniacki auf 5:3 davon, ehe sie schließlich ihren ersten Matchball verwertete.
Wimbledon-Juniorinnen-Finalistin Paszek, auch im Vorjahr im Australian-Open-Viertelfinale out, beging in diesem Spiel 64 unerzwungene Fehler (Wozniacki: 31), war nachher wutentbrannt. "Im ersten Satz war meine Leistung in Ordnung, im zweiten war ich viel zu fehlerhaft", meinte sie. "Im dritten habe ich versucht, noch einmal Druck zu machen. Das war aber nicht einfach, weil sie jeden Ball zehn Meter über das Netz gespielt hat."
Paszek legt nun eine Pause ein, ehe sie ab 20. Februar dank einer Wild Card bei dem mit 175.000 Dollar dotierten WTA-Turnier in Bogota wieder in das Turniergeschehen eingreift.
(apa/red)
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