ÖOC präsentierte in Bischofshofeen das Österreich-Haus für Winterspiele in Turin
- Wird nach Olympia wieder in Bischofshofen stehen
- Auch Logo für Bewerbung für Spiele 2014 präsentiert
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Seit über 25 Jahren gibt es im Rahmen von Olympischen Spielen eine Anlaufstelle für Athleten, Betreuer, Journalisten, Sponsoren und Freunde Österreichs: Das Österreich-Haus, das im Schanzenauslauf von Bischofshofen präsentiert wurde.
Ursprünglich eine Präsentationsmöglichkeit der Wirtschaftskammer wird dieses Projekt auch bei den Winter-Spielen in Turin in Zusammenarbeit zwischen dem ÖOC und dem ORF verwirklicht. Im Zentrum von Sestriere wird das Holzhaus zur Anlaufstelle und zur Zentrale von Rot-weiß-rot.
Aus diesem Haus, das von den Sponsoren Generali Versicherung, Telekom Austria und der Österreichischen Post AG finanziert wird, sendet der ORF sein tägliches Olympiastudio, weiters werden Pressekonferenzen und Firmenpräsentationen abgehalten. Und natürlich sollen als Höhepunkt auch möglichst viele österreichische Olympiamedaillen gefeiert werden. Für die Gastronomie sorgt Star-Caterer "Do & Co".
Ca. 80 bis 85 rot-weiß-rote Athleten erwartet ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth bei den Spielen (10. bis 26. Februar), und er beruhigt auch, wenn es um das erwartete Chaos in Italien geht. "Das haben wir auch 1992 vor Albertville gesagt, damals war das Geschehen auf 13 Täler verteilt. Zurück gekommen sind wir mit 21 Medaillen, über alles andere wird heute nicht mehr gesprochen", hofft er auf ähnlich erfolgreiche Spiele.
Logo für Salzburgs Bewerbung für Olympia 2014 präsentiert
ÖOC-Präsident Leo Wallner präsentierte das Haus nicht zufällig in Bischofshofen, denn hier wird der Konnex zur Bewerbung Österreichs um die Winterspiele 2014 in Salzburg hergestellt. Die Stadt im Pongau spielt in der ÖOC-Bewerbung ja als geplanter Austragungsort für Skispringen und Kombination eine wichtige Rolle. "Nach Turin wird das Österreich-Haus hier an der Schanze aufgestellt und hier zumindest so lange stehen, bis die Spiele 2014 vergeben sind." Im Falle eines Zuschlages bleibt es an Ort und Stelle.
Natürlich wird im Österreich-Haus auch für die Olympiabewerbung Salzburg 2014 Werbung gemacht. Bis zur Entscheidung im Juli 2007 in Guatemala ist es noch ein weiter Weg, nächste Station dorthin ist am 1. Februar die Abgabe des Bewerbungsdokuments 1 (Questionnaire) beim IOC in Lausanne, gleichzeitig wird das Dokument in Salzburg präsentiert. Vom 21. bis 23. Juni 2006 ernennt dann das IOC die Kandidaten-Städte und gibt die Kriterien für das Bewerbungsdokument 2, das am 1.2.2007 abgegeben werden muss, und den genauen Modus bekannt.
(apa/red)
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