Deutsche Ex-Geisel als Spionin? Osthoff
soll gelegentlich für BND tätig gewesen sein
- Archäologin berichtete gegen Geld über Lage im Irak
- Zusammenarbeit nach ersten Drohungen aufgegeben
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43-Jährige war sich der Gefahr im Irak bewusst
Die im Irak entführte und wieder freigelassene deutsche Archäologin Susanne Osthoff ist bis Mai 2005 gelegentlich für den Bundesnachrichtendienst tätig gewesen. Die Zusammenarbeit sei vom BND beendet worden, als es Hinweise auf eine Bedrohung der Deutschen durch den irakischen Al-Kaida-Führer Zarqawi gegeben hatte, berichtete die Zeitung "Die Welt" am Samstag unter Berufung auf informierte Kreise.
Osthoff war demnach keine systematische Mitarbeiterin des BND, sondern habe den Mitarbeitern des deutschen Auslandsgeheimdienstes im Irak gelegentlich über ihre Einschätzung der Situation berichtet. Sie soll für ihre Informationen mitunter kleine Geldbeträge bekommen haben, hieß es in dem Bericht der Zeitung weiter.
Osthoff war Ende November im Irak entführt und nach über dreiwöchiger Geiselhaft wieder freigelassen worden.
(apa/red)
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