Blind und im Rollstuhl: Schwarzenegger be- gnadigt 76-jährigen Todeskandidaten nicht!
- Mörder Clarence Ray Allen soll hingerichtet werden
- UMFRAGE: Halten Sie Todesstrafen für vertretbar?

·UMFRAGE: Ja oder Nein zur Todesstrafe?
Sind Exekutionen eines Rechtstaates würdig?
·Williams' "quälend langes Sterben"
Vene konnte 12 Minuten nicht gefunden werden!
·PORTRÄT: Vom 'Biest' zum Kinderbuchautor
10 Jahre Gangster, 24 Jahre Warner vor Gangs
·BILDER: Beerdigung von "Tookie" Williams
Auch Snoop Dogg unter den Trauergästen in L.A.
Der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, hat das Gnadengesuch eines zum Tode verurteilten 76-Jährigen abgewiesen. Nach dem 77-jährigen John Nixon, der im Dezember in Mississippi per Giftinjektion getötet wurde, ist Clarence Ray Allen der zweitälteste Todeskandidat sei der Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA 1976.
Allen ist beinahe taub und blind und kann kaum noch laufen. Er wurde bereits vor 23 Jahren zum Tode verurteilt, weil er die Ermordung von drei Menschen angeordnet haben soll, während er wegen eines früheren Mordes hinter Gittern saß. Schwarzenegger erklärte, für so schwer wiegende Verbrechen reiche eine Haftstrafe nicht aus.
Der Ex-Schauspieler hatte erst vor einem Monat die Begnadigung des Kinderbuchautors Stanley "Tookie" Williams abgelehnt, der am 13. Dezember hingerichtet wurde. Diese Exekution war in den USA höchst umstritten und stieß auch in Schwarzeneggers Heimatstadt Graz auf scharfe Kritik. Der gekränkte Gouverneur entzog der Stadt daraufhin das Recht, seinen Namen zu verwenden, weshalb das Stadion von Graz umbenannt werden muss.
(apa/red)
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