40 Tote durch Hungersnot in Kenia: Über zwei Millionen brauchen Nahrungsmittelhilfe
- Präsident Mwai Kibakirief Katastrophenzustand aus

Im Nordosten Kenias sind durch eine anhaltende Dürre seit Anfang Dezember 40 Menschen an Hunger gestorben. Allein im Provinzkrankenhaus Garissa seien 16 Kinder gestorben, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Das kenianische Rote Kreuz rief zu Spenden auf.
Zu Neujahr hatte Präsident Mwai Kibaki den Katastrophenzustand ausgerufen. Die Zahl der Hilfebedürftigen im Nordosten und Osten Kenias schätzt die Regierung auf etwa 2,5 Millionen Menschen, für die benötigte Nahrungsmittelhilfe setzt sie eine Summe von umgerechnet 128 Millionen Euro an. Von der Hungersnot sind der Nordosten Kenias sowie Teile Tansanias, Somalias und Äthiopiens betroffen.
(apa)
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