Schaunig im "profil"-Interview: Kärntner SP-Chefin für "Moratorium" in Ortstafelstreit
- Wenn es keine rasche Eingung über Aufstellung gibt
- "Thema soll nicht in Wahlkampf gezogen werden"
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"Nicht-Umsetzung des VfGH-Urteils unerträglich"
·Kohl erwartet bald Lösung zu Ortstafeln
NR-Präsident fordert:
"VfGH-Urteile umsetzen"
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im Streit um Ortstafeln
Haider startete Umfrage in betroffenen Gemeinden
In einem Interview im aktuellen "profil" vertritt Gaby Schaunig, Obfrau der Kärntner SPÖ, die Ansicht, man solle ein Moratorium ins Auge fassen, sollte es nicht rasch zu einer Eingung über die Aufstellung der vom Verfassungsgerichtshof vorgeschriebenen zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten kommen. Schaunig: "Wir sollten verhindern, dass solche Themen, die man mit viel Fingerspitzengefühl behandeln muss, zu Wahlkampfthemen werden." In diesem Fall solle man erst nach den Nationalratswahlen einen neuen Versuch starten, eine Lösung zu finden.
Inhaltlich spricht sich Schaunig im "profil"-Interview für den im März 2004 bei einer Konsenskonferenz erörterten Schlüssel aus. Dieser sieht zweisprachige Ortstafeln in Gemeinden mit mindestens zehn Prozent, und in Ortschaften mit mindestens 15 Prozent slowenischsprachiger Bevölkerung vor.
Das ganze Interview lesen Sie im aktuellen "profil"
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