Russischer Snowboarder hatte Schutzengel:
Nach Lawinenabgang unverletzt geborgen
- Mann verdankt Leben aufmerksamem Skifahrer
Der raschen Reaktion eines Skifahrers verdankt ein russischer Snowboarder vermutlich sein Leben, der am Samstag im freien Skiraum am Hintertuxer Gletscher in Tirol in eine Lawine geraten war. Weil aus den Schneemassen die Hand des Urlaubers ragte, konnte der 31-Jährige nach wenigen Minuten geborgen werden und blieb unverletzt.
Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Fernerhausliftes im Gemeindegebiet von Tux (Bezirk Schwaz). Der Urlauber dürfte das Schneebrett selbst ausgelöst haben, von dem er nach Polizeiangaben fast zur Gänze verschüttet wurde. Der auf einem Sessellift bergwärts fahrende Skifahrer hatte den Vorfall beobachtet und diesen sogleich telefonisch gemeldet. Er konnte ihn noch vor dem Eintreffen der Rettungsmannschaft und des Notarztes mit den bloßen Händen aus dem lockeren Schnee befreien.
(apa)
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