"Sexistischen Schmarren": Häupl hat EU-Porno-Plakate aber angeblich nie gesehen
- Hält "Freiheit der Kunst" als Argument für "verwegen"
- Dem Bürgermeister ist es "schad ums Geld"

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Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) hat die mittlerweile von der Bildfläche verschwunden EU-Plakate des Projekts "Peace gerollt" als "sexistischen Schmarren" bezeichnet, obwohl er sie gar nicht gesehen haben will. Er sei zu dem Zeitpunkt nämlich nicht in der Hauptstadt gewesen und als er wieder zurückgekommen sei, "waren sie schon wieder abgehängt", sagte Häupl in einem Interview mit einer österreichischen Tageszeitung.
Ungeachtet dessen beharrt Häupl darauf, dass die Frauenorganisationen der SPÖ zu Recht darauf hingewiesen hätten, dass diese Plakate sexistisch seien. "Jeden sexistischen Schmarren mit der Freiheit der Kunst zu argumentieren, halte ich für verwegen", so Häupl in den Salzburger Nachrichten". "Schade ums Geld, mehr ist dazu nicht zu sagen."
(apa/red)
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