Gerichte in Südkorea klagen per SMS an: Bußgeldbescheide & Co. kommen via Handy!
- Will so jährlich 130.000 Euro an Kosten einsparen
- Straftäter müssen sich zuvor für den Dienst anmelden

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In Südkorea startet am Dienstag ein ungewöhnlicher SMS-Dienst: Südkoreanische Behörden wollen jetzt Bußgeldbescheide, Strafbefehle und Gerichtsanklagen künftig per Kurzmitteilung aufs Handy verschicken allerdings nur, wenn man sich vorher für den Dienst angemeldet hat.
Mit der neuen Übermittlungsmethode, so heißt es weiter, reagiere die südkoreanische Justiz auf den Umstand, dass inzwischen rund 75 Prozent der Bevölkerung ein Mobiltelefon besitzen, berichtet die Netzeitung. Außer Kosteneinsparungen von jährlich mehr als 130.000 Euro habe die SMS-Benachrichtigung den Vorteil, dass der Empfänger die ihn betreffenden juristischen Angelegenheiten in der Regel deutlich früher zur Kenntnis nehmen könne als beim herkömmlichen Postversand, so die Netzeitung. (red)
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