Spammer muss Schadensersatz zahlen: Erstmals kam ein User mit einer Klage durch
- Geschäftsmann berief sich auf Recht auf Privatsphäre
- Brite freut sich über seinen Sieg mit Symbolcharakter
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'Social Sorting' soll Spam jetzt den Kampf ansagen
Ein britischer Geschäftsmann erhielt unerwünschte E-Mails. Jetzt erzielte er den vermutlich ersten gerichtlichen Sieg gegen ein Unternehmen, das Spam verschickte. Drei Jahre nach Inkrafttreten des Anti-Spam Gesetzes der EU beruft sich ein britischer Geschäftsmann auf sein Recht auf Privatsphäre. Er verklagte die Firma, die ihm Spam an seine privaten E-Mail-Adresse schickte und gewann nun vor Gericht.
Nigel Roberts, Inhaber eines Internet-Unternehmens, erhielt regelmäßig Werbeanzeigen für einen Mietwagen- und einen Fax-Dienst. Die dafür verantwortliche Firma Media Logistics verlor vor Gericht und erklärte sich bereit, Roberts in einem außergerichtlichen Vergleich fast 400 Euro Schadensersatz zu zahlen sowie die Prozesskosten zu tragen, berichtet die Netzeitung.
Roberts sagte gegenüber BBC News, es handle sich zwar nur um einen kleinen Sieg, der aber signalisiere, dass sich niemand mit dem unverlangten Müll im Posteingang abfinden müsse. Experten zufolge handelt es sich bei dem Fall um die erste erfolgreiche Klage dieser Art, so die Netzeitung. (red)
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