Nach Horror-Sturz an Silvester schon zu Hause: Grugger beginnt bereits mit Therapie
- Der Salzburger erlitt keine Knochenverletzungen
- Herren-Chef Toni Giger: "Ist wirklich sehr erfreulich"
·Horror-Stürze bei
der Abfahrt in Bormio
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Das kommt einem kleinen Weihnachtswunder gleich: Der am Donnerstag in der Bormio-Abfahrt so schwer gestürzte Johann Grugger hat keinerlei Knochenverletzungen erlitten. Der Allgemeinzustand von Grugger, der noch Donnerstagabend zurück nach Österreich geflogen worden war, ist so gut, dass der Salzburger bereits am Freitag mit der Physiotherapie begann und voraussichtlich Silvester bereits zu Hause verbringen kann.
Grugger war nach seinem Hochgeschwindigkeits-Sturz mit blutendem Gesicht und Verdacht auf Oberschenkel-Bruch ins Krankenhaus in Sondalo eingeliefert worden. Dort wurde aber eine Hüftluxation rechts festgestellt, die nach Kontakt mit den ÖSV-Vertrauensärzten in Österreich unter Vollnarkose eingerichtet wurde. Noch Donnerstagabend war der Lebensgefährte der ÖSV-Abfahrerin Ingrid Rumpfhuber dann im bereits reservierten Helikopter nach Schwarzach überstellt worden.
Die dort durchgeführte CT-Untersuchung bestätigte laut Primar Dr. Genelin vom Schwarzenbergschen Krankenhaus, dass keine Knochenverletzungen vorliegen. Auch die Kernspintomografie zeigte außer größeren Blutergüssen in den Weichteilen keine weitere operationsbedürftige Läsion. Eine Entlassung in häusliche Pflege sei in den kommenden Tagen geplant, hieß es in einer ÖSV-Presseinformation.
"Das ist wirklich sehr erfreulich", atmete auch ÖSV-Herrenchef Toni Giger nach bekannt werden der Diagnose auf. Giger hatte bis Freitagnachmittag den Sturz nicht gesehen. "Gott sei Dank sind alle bisherigen Diagnosen auf der positiven Seite". Man müsse aber natürlich die weiteren Diagnosen in ein bis zwei Wochen abwarten. "Erst wenn alle Ergüsse weg sind, weiß man genau, was mit Hans ist ist", so Giger.
(apa/red)
