Papst Benedikt XVI. predigt : "Gott sieht bereits Embryos als vollwertige Menschen"
- Abtreibung und Stammzellenforschung wird abgelehnt
- Manipulationen an Embryos für Vatikan eine Straftat

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Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch die strikt ablehnende Haltung des Vatikans zu Fragen der Abtreibung und Stammzellenforschung bekräftigt. "Die liebenden Augen Gottes schauen auf den Menschen, der von Beginn an als vollwertig und vollständig erachtet wird", sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bei seiner wöchentlichen Predigt vor zahlreichen Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten. Aus der Bibel gehe eindeutig hervor, dass Gott bereits den Embryo als vollwertigen Menschen ansehe.
Auf Basis dieser Argumentation nennt der Vatikan Abtreibungen oder Manipulationen an Embryos Straftaten bis hin zu Mord. Benedikt hatte bereits bei der Mitternachtsmesse am Heiligen Abend betont, dass die Liebe Gottes jedes Kind erreiche, auch das ungeborene.
Ähnlich wie bei der Abtreibung ist der Vatikan auch strikt gegen die Forschung mit Stammzellen. Diese Zellen können unter anderem aus Embryos gewonnen werden, die beispielsweise nach künstlichen Befruchtungen nicht verwendet werden.
(apa)
