Schneechaos in weiten Teilen Europas: Bahnverkehr Englands teilweise lahmgelegt
- Hunderte Fahrzeuge in Frankreich eingeschneit
- Schneechaos in Norditalien: Mailand & Genua in Weiß
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Heftige Schneefälle haben in Großbritannien mehrere Bahnlinien lahm gelegt und den Autoverkehr stark behindert. In den ostenglischen Grafschaften Kent und East Sussex wurden am Mittwoch mehrere Bahnverbindungen eingestellt, wie ein Bahnsprecher sagte. Grund seien Eis und Schnee. In Kent fielen am Dienstag bis zu 15 Zentimeter Schnee. Auch in Frankreich kam es zu Behinderungen. In Frankreich wurden in der Nacht auf Mittwoch hunderte Fahrzeuge in der Normandie eingeschneit.
Auf der britischen Autobahn M20 wurde der Verkehr auf eine Fahrbahn pro Richtung eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit wurde auf rund 60 km/h beschränkt. Die Polizei rief Autofahrer im ganzen Land auf, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten. Der Wetterdienst sagte für Mittwoch weitere Schneefälle und eisige Temperaturen bis zu minus zehn Grad Celsius voraus.
Starke Schneefälle haben in der Nacht auf Mittwoch Hunderte von Fahrzeugen auf der westfranzösischen Autobahn A84 in der Normandie blockiert. Etwa 30 Zentimeter Schnee sorgten dafür, dass die Autobahn zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden musste, teilte die Polizei mit. Noch am frühen Morgen saßen etwa 300 bis 400 Lastwagen sowie 350 Autos fest.
Einige hatten in ihren Fahrzeugen übernachtet, bis zu 400 Auto- und Lastwagenfahrer wurden in fünf Aufnahmezentren beherbergt. Lastwagen, die nach Unfällen quer auf der A84 standen, hatten den Einsatz von Schneeräumfahrzeugen verhindert. Erhebliche Verkehrsbehinderungen gab es vor allem auch im Burgund.
Norditalien versinkt im Schnee
Schneechaos auch in Norditalien: In weiten Teilen der Lombardei und an der ligurischen Küste fielen zwischen zehn und 30 Zentimeter Schnee. Selbst in den Metropolen Mailand und Genua blieb die weiße Pracht zumindest zeitweise liegen. Mehrere Autobahnen mussten für mehrere Stunden geschlossen werden, darunter auch die Verbindung nach Ventimiglia an der französischen Grenze. Im Rom und in Süditalien schien dagegen nach tagelangem Regenwetter zum ersten Mal wieder die Sonne.
(apa)
