30 Tonnen Haschisch sichergestellt: Rund 60 mutmaßliche Suchtgiftschmuggler in Haft
- Polizeiaktionen in mehreren Landesteilen
Bei Aktionen gegen internationale Drogenhändler in verschiedenen Teilen Spaniens hat die Polizei mehr als 30 Tonnen Haschisch sichergestellt. Rund 60 mutmaßliche Suchtgiftschmuggler wurden festgenommen. Spanien ist wegen seiner historischen Beziehungen zu Lateinamerika und seiner Nähe zu Marokko das mit Abstand wichtigste "Einlasstor" für Drogen in Europa.
In Arganda del Rey bei Madrid konfiszierten die Beamten 15 Tonnen Haschisch, das in einem Lastzug in Containern versteckt war. Neun Marokkaner und ein Spanier wurden nach Presseberichten vom Dienstag festgenommen.
An der Costa Brava im Nordosten Spaniens stellte die katalanische Regionalpolizei acht Tonnen Haschisch in den Ferienorten Roses und Tossa de Mar sicher. 23 Verdächtige, überwiegend Marokkaner, wurden dingfest gemacht. Sie sollen das Suchtgift mit Motorbooten an die Strände der Badeorte gebracht haben. In der Gegend von Alicante und Almeria im Südosten des Landes wurden weitere sieben Tonnen Haschisch beschlagnahmt und sieben Verdächtige festgenommen.
Bei einer anderen Aktion zerschlug die Polizei einen internationalen Ring von 20 Mitgliedern aus Spanien, Kolumbien, Argentinien und Venezuela. Die von Kolumbianern angeführte Bande soll Spanier als Drogenkuriere angeworben haben, die Kokain nach Spanien, Senegal, Portugal und Kanada einschmuggeln sollten.
(apa)
