Appell an Regierung: 84% der Österreicher wünschen sich 'Signal gegen EU-Erweiterung'
- Ergab Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts
- 75 Prozent wollen einheitliche Linie in der EU-Politik
·Das große EU-QUIZ: Testen Sie Ihr Wissen!
Wie viel wissen Sie über die Europäische Union?
·Von der EGKS zur EU: Geschichte der Union!
Gemeinschaft wuchs von 6 auf 25 Mitgliedstaaten
·KLICKEN: Mächtige
EU-Regierungschefs
Die wichtigsten Politiker EU-Europas im Porträt
·Klicken: Wichtigste Institutionen der EU!
Alle Infos zu Kommission,
Parlament & Gerichtshof
·EU-Vorsitz wechselt alle sechs Monate!
Österreich nach 2006 erst
2019 wieder an der Reihe
Die Mehrheit der Österreicher steht einer Erweiterung der Europäischen Union skeptisch gegenüber. Das ergab eine Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts zu den Wünschen der Bevölkerung an die Bundesregierung für den kommenden EU-Vorsitz. Demnach verlangen 84 Prozent ein Signal in Richtung Aufnahmestopp für zukünftige Mitgliedstaaten.
"Welche Aktionen erwarten sich Herr und Frau Österreicher von der Bundesregierung während der EU-Präsidentschaft Österreichs?", lautete die Kernfrage, die das Humaninstitut stellte. Neben dem "Signal gegen die Erweiterung" sind für 76 Prozent zudem Förderungen auch für den "kleinen Mann" wichtig. Den dritten Platz belegt der Wunsch nach mehr "direkter Demokratie" mit 71 Prozent.
Auch die Frage nach einer Europäischen Identität wurde gestellt: 75 Prozent wünschen sich laut Umfrage eine einheitliche Linie in der EU-Politik im Parlament in Wien, 73 Prozent eine "Festigung der österreichischen Identität" in der EU. Der Meinung, dass Nettozahlungen "Misstrauen und Abwehr" gegen die EU fördern, sind 68 Prozent der Befragten.
Die Informationspolitik der Bundesregierung kam bei der Umfrage weniger gut weg: Demnach hegen 76 Prozent der Österreicher Misstrauen gegen Werbekampagnen. 73 Prozent halten "persönlichen Informationsaustausch" für ein besseres Rezept für mehr Aufklärung in Sachen EU.
Die Umfrage wurde zwischen 19. und 30. Dezember durchgeführt, 830 Österreicher wurden telefonisch befragt.
(apa)
Syrien13:12
UNO-Rüge nach MassakerSicherheitsrat richtet nach Massaker in Houla deutliche Worte an Regierung
Suu Kyi11:03
Erste AuslandsreiseNach 24 Jahren zum ersten Mal wieder ins Ausland: Suu Kyi reist nach Bangkok
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
