Donnerstag, 29. Dezember 2005

Kleinkind nach Hundebiss auf dem Weg der Besserung: Attacke erfolgte unabsichtlich

  • Hund Semmel hingehalten und wieder zurückgezogen

Auf dem Weg der Besserung ist jenes Kleinkind, das in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) von einem Hund in den Kopf gebissen worden war. Laut dem ORF Niederösterreich dürften die Verletzungen weniger schwer als zunächst befürchtet sein, der Vater hoffe, dass sein Bub möglichst schnell aus dem Spital entlassen wird.

Die polnische Familie ist derzeit zu Gast bei Freunden in Niederösterreich. Das Unglück ereignete sich, als das "Herrl" nicht im Haus war. Dem Bericht zufolge sei zu vermuten, dass der Bullmastiff den Eineinhalbjährigen nicht wirklich attackieren wollte. Das Kind habe dem Tier eine Semmel hingehalten, diese aber wieder zurückgezogen und selbst in den Mund gesteckt. Daraufhin schnappte der Hund zu. Dafür, dass er es auf den Happen abgesehen hatte, spreche, dass er nach dem Biss sofort von dem Buben abgelassen habe und weggelaufen sei.

Die Rasse "Bullmastiff" ist eine Kreuzung aus Bulldoggen und Mastiffs. Das Tier wurde in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in England als Helfer von Wildhütern gezüchtet, um Wilddiebe zu verfolgen und zu stellen.

(apa/red)

29.12.2005 16:18